Wohltäter von KIRCHE IN NOT haben Kleinbus für ein Seminar ermöglicht
11.08.2025•aktuelles
Äquatorialguinea ist eine ehemalige spanische Kolonie an der Westküste Afrikas. Es ist ein relativ kleines Land mit 28 000 Quadratkilometern Fläche, etwa so groß wie Brandenburg, und eineinhalb Millionen Einwohnern. Es gibt ein Territorium auf dem afrikanischen Festland, aber auch vorgelagerte Insel. Auf einer befindet sich auch die Hauptstadt.
Zwar verfügt das kleine Land über reiche Erdölvorkommen, aber von diesem Reichtum profitiert nur eine kleine Elite. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in bitterer Armut und leidet unter der Inflation.
Seminaristen aus Äquatorialguinea danken für den Kleinbus, den Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglicht haben.
Erfreulich ist, dass es viele Priesterberufungen gibt. Dabei verspricht das Priestertum den jungen Männern, die sich berufen fühlen, keinen Komfort oder Wohlstand. Im Gegenteil: Die meisten Priester haben weder elektrischen Strom noch fließendes Wasser. Um für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, müssen sie zusätzlich in Schulen unterrichten. Da den Priestern in den meisten Pfarreien kein Fahrzeug zur Verfügung steht, müssen viele von ihnen beschwerliche Fußwege durch den Dschungel auf sich nehmen, um ihre Außenstationen seelsorglich zu betreuen.
Zahl der Berufungen steigt von Jahr zu Jahr
In der Hafenstadt Bata auf dem Festland wurde 1994 ein Priesterseminar eröffnet, wo sich junge Männer aus allen fünf Diözesen des Landes, aus den Ordensgemeinschaften und auch aus Nachbarländern studieren. Die Zahl der Berufungen steigt von Jahr zu Jahr, derzeit sind es 90 Seminaristen.
Seminaristen aus Bata in Äquatorialguinea im Kleinbus
Der Rektor des Seminars, Pater Sebastian Mba Nguema Mokuy, hatte uns um Hilfe gebeten, da dringend ein Kleinbus benötigt wurde. Denn die Seminaristen müssen an den Wochenenden praktische pastorale Erfahrungen in Pfarreien sammeln. Außerdem stehen im Rahmen der Ausbildung auch Exkursionen auf dem Programm, und die Seminaristen müssen zudem an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen. Zudem ist ein Fahrzeug auch notwendig für den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf des Seminars und für dringende Krankentransporte.
Kleinbus erleichtert die Logistik
Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 26.000 Euro gespendet haben, konnte ein Kleinbus angeschafft werden. Der Rektor schreibt uns: „Ihre Hilfe hat sehr positive Auswirkungen auf uns alle und auch auf die künftigen Generationen. Dieses Fahrzeug ist das einzige Mittel, das uns zur Verfügung steht. Das gibt uns Grund zu großer Freude und Dankbarkeit.“
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